Autor:          
 
Brutus -
Drehbuch/Serienkiller
Autor:            Michael Mikolajczak
                     info@log-buch.eu
                     Siehe auch „Romane“-Jagdgründe
Produzent:    gesucht!
 
Leseprobe:
 1    INT    INTERROGATION ROOM    - NIGHT
 
The air is hot and stuffy. Detective ARKADY (45) stands in front of a women sitting frozen in a chair. Silence lies heavily between them. Sweat drips from Arkady’s face as he stares hatefully at the women.  She glances up for a quick moment, flinches and continues to study the floor. Arkady observes her.
 
ARKADY silent, provocative
Why are you staring at me?
 
The woman still stares at the floor.
 
Arkady wipes the sweat off his face. He gazes at the woman’s skin, the pores in her face. Arkady looks closely at her armpit. He sees the wet stains on her blouse. Arkady smiles.
 
ARKADY
Why did you do it?
 
The woman starts to shiver. She continues to stare at the floor. She is terrified of Arkady.
 
    ARKADY silent
    Look at me. I’m talking to you.
 
She struggles with her fear. The woman lifts her head slowly. Her eyes meet Arkady.
 
    ARKADY silent
Why are you staring at me?
 
The woman stares at the floor again. Arkady smiles.
 
        ARKADY
        Why did you do it?
 
Her body starts shaking harder and more. She can’t control her fear any longer. The woman is going to collapse.
 
        ARKADY
        Talk!
 
She starts to whimper. Arkady’s face comes closer and closer. We can see the rage in his cold and staring eyes. The woman tries to avoid Arkady’s gaze. He grips her chair and starts to pull. Arkady’s eyes are close to hers.
 
ARKADY
Speak. It’s your only chance to get rid of me.
 
Speak!
 
She starts to cry. Her body is aching. She is broken. Arkady smiles. He is satisfied.
 
        ARKADY
        Pitiful.
 
Arkady leaves the room. The woman is still crying.
 
    ARKADY off
          She is ready. Come and get her.
 The bitch is going to talk.
 
 
2    EXT.    RUNDOWN AREA    - NIGHT
 
In the dim moonlight we see old tenements in a rundown area. The night is dark. The only sound is the rain. Then...
 
...the squealing sound of an opening door. We see a young woman in a short skirt leaving. She starts to run trying to avoid the rain. The blonde covers her head with her coat. One can hardly see her. The night is too dark.
 
She enters a dark alley. Litter everywhere: bottles, food, a damaged toy. The smell is overhelming.
 
The blonde runs quickly. She doesn’t notice a shadow creeping forward in the dim moonlight. The rain drops sound like gunfire as the soundless shadow approaches slowly. We see at the silhouette of a man and see the moon reflecting in his staring eyes.
 
The woman slows down, out of breath. She can’t hear the man moving closer. His footsteps are drown out by the sound of rain and her own labored breathing.
 
Finally the man stands behind the young woman. We can’t see his features in the dark. Only his piercing eyes can be seen. His eyes stare at the blonde’s wet hair.
 
A long knife is raised, moonlight reflects on the blade. In a fast move the knife bites into her throat.
 
The knife is covered with blood.
 
A silent cry.
 
    BRUTUS Off
          Give back to her as she has given.
          Pay her back double for what
          she has done. Mix her a double
          portion from her own cup.Give her as
          much torture and grief as the glory
          and luxury she gave herself.
 
The rain is still falling.
 
 
3    INT.    POOL IN ART DECO STYLE    - NIGHT
 
Water flows out of gargoyles and over the body of MILLA (25, red short hair). Milla is swimming in a pool. Water vapor creeps over her body. We see her beautiful legs from under water. Suddenly a hand catches one of her legs. PATRICK (30) cuts through the water. His arms cover her body. Patrick kisses Milla. She laughs and tries to pull him under water. Patrick smiles.  
 
    MILLA
    Warm water always gets me tired...
 
Milla lifts one of her hands over Patrick’s face. Her fingers are wide spread like claws. She giggles.
 
    MILLA
    ...and wrinkles my hands.
 
Patrick looks at her hands. He smiles.
 
    PATRICK
    Witches claws.
 
Patrick kisses her hands.
 
    MILLA
    Do you love me?
 
Patrick nods.
 
Splash! Water covers Patrick’s face.
 
Leseprobe:
1    Villa mit großem Garten                            A/T
 
 
Die Villa und der angrenzende weitläufige Garten strahlen Ruhe und Frieden aus. Große Bäume spenden Schatten und Kraft. Kein Geräusch stört die Stille, die plötzlich durch ein schweres Atmen durchbrochen wird.
 
Wir folgen dem Geräusch, nähern uns der Villa. Das Atmen wird lauter, die Atemfrequenz schneller.
 
 
 
 
2           Schlafzimmer                                  I/T
 
 
AVA (35) liegt mit geschlossenen Augen im Bett. Eine Männerhand schließt sich um ihren Hals. Wir hören das schwere Atmen des über Ava gebeugten Mannes. Die attraktive Frau öffnet die Augen ...
 
... und lächelt.
 
    MANN
    Ich liebe Dich.
 
Der Kopf des Mannes beugt sich nach unten. Seine Lippen finden die von Ava zu einem leidenschaftlichen Kuss.
 
Das schwere Atmen erstirbt.
 
Ava schließt die Augen. Stille und absolute Dunkelheit umgibt sie für einen langen Augenblick.
 
Ein sanftes Rascheln, leise und fast nicht wahrnehmbar dringt aus dem Off.
 
Ava richtet sich auf. Sie wirkt erschrocken. Gehetzt scannt Avas Blick den Raum. Ava sieht die offene Tür. Doch niemand ist zu sehen.
 
Ava schnellt aus dem Bett, greift nach Ihrem Bademantel, der über einem Stuhl hängt. Sie eilt durch den Raum, zur Tür.
 
    MANN
    Was ist?
 
Ava dreht sich zur Stimme um.
 
Wir sehen THOMAS (35) fragenden Blick. Ava legt den Zeigefinger über die Lippen.
 
Thomas schüttelt lächelnd den Kopf. Er sinkt ins Kissen zurück.
 
    THOMAS sarkastisch
    Hast Du etwa ein Gewissen?
 
Ava verlässt das Schlafzimmer.
 
Unser Blick ruht einen Augenblick auf dem offenen Türrahmen.
 
Ava kehrt zurück.
 
Sie wirkt beunruhigt.
 
    AVA
    Ja.
 
Thomas lächelt.
 
        THOMAS
        Komm, jetzt sag bloß nicht,
        dass du es bereust.
 
Ava mustert Thomas lange. Sie schweigt, doch ihr Schweigen bekräftigt ihren Zweifel.
 
Ava greift zum Telefon und wählt. Dumpf dringt aus der Muschel das Freizeichen.
 
    AVA besorgt
    Er ist nicht da.
 
Thomas spöttischer Gesichtsausdruck verfliegt. Wortlos verlässt er das Bett und beginnt sich anzuziehen.
 
    THOMAS
    Verdammt.
 
Ava kümmert sich nicht um Thomas. Unruhig starrt sie durch das Fenster des Schlafzimmers auf den Garten, der die Villa umgibt. Ava ist sichtlich angespannt. Ihr Blick fällt auf ihren Ehering und beißt sich daran fest.
 
 
 
3    Garten                        A/T
 
 
Der Garten strahlt Ruhe und Frieden aus. Große Bäume spenden Schatten und Kraft. Kein Geräusch stört die Stille.
 
 
 
 
4      Schlafzimmer                    I/T
 
 
Thomas tritt hinter Ava. Er umarmt sie. Ava macht sich los.
 
    THOMAS
    Du bist zu nervös.
 
    Georg kommt nie um diese
          Zeit nach oben.
 
    AVA
    Was hast du schon zu verlieren?
 
Thomas dreht Ava zu sich. Er sieht ihr in die Augen.
 
    THOMAS
    Dich? Nein. Ich habe nichts zu verlieren.
Und du auch nicht.
 
Ava sieht fragend zu Thomas auf.
 
    THOMAS
    Lass es ihn doch wissen.
 
Du liebst ihn eh nicht mehr.
 
Thomas versucht zu lächeln.
 
    THOMAS
    Du gehörst zu mir.
          Ich werde schon für dich sorgen.
 
Thomas umarmt Ava. Ava vergräbt ihren Kopf an seiner Schulter. Für einen langen Augenblick halten sie sich fest. Dann löst sich Thomas.
 
    THOMAS
    Ich muss gehen.
 
Wortlos lässt Ava Thomas gewähren. Sie dreht sich zum Fenster, hört seine Schritte die langsam leiser werden.
 
Ava starrt nachdenklich aus dem Fenster in den Garten.
 
 
 
 
 
Die Verletzung -
Drehbuch/Kammerspiel über ein Ehedrama
Autor:            Michael Mikolajczak
                     info@log-buch.eu
Regie:            Stefan Jonas
Produzent:     V4 Media, Joachim Maurer
 
Leseprobe:
42    Park                            A/N
 
Emmel umarmt Mariechen Im Dunkeln und geht mit ihr zum Gartenteich. Sie stehen am Ufer und sehen auf den Mond, der sich in der Wasseroberfläche spiegelt. Andächtig stehen Mariechen und Emmel am Teich. Emmel zieht Mariechen an sich. Verliebt blicken sich beide in die Augen. Ihre Hände finden sich und greifen ineinander. Emmels Lippen nähern sich Mariechens. Emmel zieht Mariechen an sich und küsst sie voll Leidenschaft.
 
Mariechen bleibt die Luft weg. Ihr Kopf wird rot und sie beginnt zu husten. Mariechen lässt Emmels Hand los. Erschrocken lässt Emmel von Mariechen ab. Fassungslos starrt er Mariechen an. Mariechen schnappt nach Luft. Sie hustet.
 
Emmels Gesicht wird bleich, Mariechens Kopf wird rot.
 
    EMMEL
    Was ist los?
 
    Was ist mit dir?
 
Mariechen japst nach Luft
 
    MARIECHEN
    Ich ....
 
Mariechen saugt Luft an
 
    MARIECHEN
    Ich ...
 
Mariechens Atmung wir wieder normal. Der Hustenanfall ist überstanden.
 
Mariechen blickt zu Emmel. Ruhig und gefasst antwortet sie
 
    MARIECHEN
    ... ersticke.
 
Mariechen lächelt Emmel an.
 
 
43    Mehrbettzimmer Mariechen            I/N
 
Mariechen liegt in ihrem Bett und starrt die Kuhle des Lattenrostes über ihr an. Sie mustert die Bewegungen des sich über ihr bewegenden Hinterns. Dann blickt sie zur Seite und sieht zu Anna. Anna schläft. Mariechen betrachtet einen langen Augenblick die bebenden Lippen des leise schnarchenden Mädchens.
 
    MARIECHEN
    Schläfst du schon?
 
Anna wird wach. Sie brummt und schlägt die Augen auf. Mit verschlafener Stimme fragt sie.
 
    ANNA
    Was ist denn?
 
    MARIECHEN
    Ich kann auch nicht schlafen.
 
    ANNA
    Wieso?
 
    Wer noch nicht?
 
Mariechen geht nicht auf Annas Frage ein. Anna sieht Mariechen an und betrachtet das konzentriert nachdenkende Gesicht der Freundin.
 
    MARIECHEN
    Wie machen es Schauspieler ohne zu ersticken?
 
    ANNA
    Was?
 
    MARIECHEN
    Küssen. Wieso müssen die dabei nicht husten?
 
Anna ist irritiert.
 
    ANNA
    Husten?
 
Sie denkt einen Augenblick über die Frage nach. Dann hat sie die Lösung gefunden.
 
    ANNA
    Ist doch logisch, weil sie Schauspieler sind.
 
    MARIECHEN
    Hmm….Ich muss beim Küssen husten.
 
    ANNA
    Ich nicht.
 
    MARIECHEN
    Ich meine beim richtigen Küssen. Mit Liebe und so.
 
Anna zuckt die Achseln.
 
    ANNA
    Hab ich nie gemacht. Mit Liebe meine ich.
 
Mariechen denkt nach. Mit selbstbewusster Stimme sagt sie:
 
    MARIECHEN
    Hast nix verpasst.
 
Anna nickt bedeutungsschwanger.
 
    ANNA
    So toll ist das nicht mit den Jungs.
 
    Vor allem das Küssen.
 
Mariechens Neugier ist geweckt. Sie richtet sich auf und sieht erwartungsvoll zu Anna.
 
 
    MARIECHEN
    Was dann?
 
Anna kuckt Mariechen an. Dann verdreht sie die Augen.
 
    ANNA
    Ja was wohl. Frag doch nicht so doof.
 
Anna dreht sich zur Wand. Für sie ist das Thema erledigt. Anna ist genervt und will ihre Ruhe.
 
Mariechen sieht verwirrt zu Anna. Es ist ihr anzusehen, dass sie nicht weiß, wovon die Freundin spricht. Mariechen will sich keine Blöße geben. Mit gespielter Weltläufigkeit antwortet sie.
 
    MARIECHEN
    Ach das.
 
 
Mariechen - Drehbuch/DDR-Coming of Age-Komödie
Autor:            Michael Mikolajczak
                     info@log-buch.eu
Förderung:     Drehbuchförderung Kulturelle
                      Filmförderung Mecklenburg-
                      Vorpommern                    
Produzent:     gesucht!
 
Leseprobe:
1    Helikopter                        A/D
 
Das Geräusch sich drehender Rotorblätter zerreißt die Stille des Meeres. Schnell nähert sich der Helikopter der riesigen Ölförderplattform in der Nordsee. Die Dämmerung setzt ein und als roter Feuerball versinkt die Sonne im Meer.
 
Die nun hell erleuchtete Ölförderplattform erhebt sich majestätisch in der See.
 
 
2    Ölförderplattform                A/N
 
RICHARD BROCKWELL steht nachdenklich an Bord der Plattform und sieht in die dunkle aufgewühlte See. Er ist in Gedanken versunken und glaubt sich allein.
 
Eine Hand legt sich sanft auf Brockwells Schulter. Brockwell dreht sich um und sieht in das Gesicht von PETER DAVID LEWIS, dem Chefgeologen der Viking-Plattform.
 
Peter David lächelt Brockwell an. Brockwell erwidert das Lächeln nicht. Mit ernstem Blick misst er sein Gegenüber. Brockwells Augen weiten sich, als er hinter Peter David eine gedrungene und kräftige Gestalt sieht: FERENC GABOR.
 
        PETER DAVID
        Und, haben sie sich entschieden?
 
Brockwell starrt in Peter Davids Augen und versucht darin zu lesen. Er erkennt die Entschlossenheit des Geologen.
 
        BROCKWELL
        Ich pfeife auf das Geld.
 
Peter David blickt zu Gabor. Gabors Hand krallt sich in Brockwells Schulter und reißt Brockwell herum. Ferenc Gabor dreht Brockwell brutal den Arm auf den Rücken, während sich Peter David dem schmerzverzerrten Gesicht von Brockwell nähert. Peter Davids Gesicht befindet sich dicht vor dem von Brockwell. Er mustert die schmerzverzerrten Züge seines Gegenübers. Peter Davids Miene ist bar jeglicher Emotion. Kalt dringen seine Augen in die von Brockwell.
 
Brockwell reißt sich zusammen und kontrolliert seinen Schmerz. Er hält Peter Davids Blick stand.
 
        PETER DAVID
        Kooperieren sie Brockwell!
 
Brockwell reagiert nicht. Um Peter Davids Lippen zeigt sich ein Lächeln. Er nickt Ferenc Gabor zu. Gabor verstärkt seinen Griff. Brockwell schreit vor Schmerz auf. Schweißperlen treten auf seine Stirn.
 
        PETER DAVID
        Kooperieren sie und die Schmerzen hören
                   auf.
 
Unter Schmerzen ringt Brockwell um eine Antwort. Wieder nickt Peter David Gabor zu. Der lässt Brockwell los. Brockwell sinkt vor Schmerz in die Knie. Drohend steht Gabor hinter ihm.
 
Peter David hält eine Whiskyflasche in den behandschuhten Händen.
 
        PETER DAVID
        Hier, nehmen sie einen Schluck.
        Es hilft gegen die Schmerzen.
 
Brockwell dreht den Kopf zur Seite. Peter David lacht auf und flößt Brockwell den Alkohol ein. Vergebens. Brockwell schluckt, und hustet. Peter David setzt die Flasche ab. Brockwell spuckt Peter David den Whiskey ins Gesicht.
 
Peter David lacht spöttisch auf.
 
        
        PETER DAVID
        Brockwell, Brockwell. Wie kann ein so brillanter
        Mann nur so dumm sein.
        
        Wissen sie wieviel sie schon beim Würfeln
        verloren haben?
        
        Wissen wie hoch ihre Spielschulden sind?
 
        Was wird ihre Frau sagen, wenn sie erfährt,
        dass ihr gut verdienender Mann pleite ist und
        ihm nicht einmal das Haus gehört, in dem
        seine Familie wohnt.
 
        Wie wollen sie ihr das alles erklären? Wie Brockwell?
 
Das spöttische Lächeln verschwindet aus Peter Davids Gesicht. Sein Gesicht wird ernst.
 
        PETER DAVID
            Sie können nicht ablehnen Brockwell.
            Sie können es sich nicht leisten.
 
           BROCKWELL
           Behalten sie ihr Geld. Ich werde ihnen nicht
           helfen.
 
Um Peter Davids Mund beginnt ein Muskel zu zucken. Nur mühsam kann er seine Wut kontrollieren. Peter David dreht sich um und dreht Brockwell den Rücken zu. Er stützt sich mit beiden Händen an der Reling ab.
 
Peter David blickt über das Geländer in das schäumende Wasser. Langsam hebt er die rechte Hand und senkt sie demonstrativ.
 
Gabor versteht das Zeichen und schlägt zu. Peter David hört das dumpfe Geräusch als Gabor Brockwell niederschlägt und dessen Körper lautlos zu Boden fällt.
 
Um Peter Davids Mund beginnt ein Muskel zu zucken. Nur mühsam kann er seine Wut kontrollieren. Peter David dreht sich um und dreht Brockwell den Rücken zu. Er stützt sich mit beiden Händen an der Reling ab.
 
 
Die Plattform - Drehbuch/
Action-Thriller auf einer Ölförderplattform
Autor:            Michael Mikolajczak
                     info@log-buch.eu
                      Action
Förderung:     Drehbuchförderung FFF Bayern
Produzent:      gesucht!
 
Synopsis:
A slasher is on the loose stabbing blonde women. The Media takes a particular interest in the killings. BRUTUS the killer soon is named and he becomes a media-star of the tabloid. The pattern of his killings are discussed in every detail. However nobody knows that Brutus is a homeless man who kills blonde and beautiful woman in order to receive their attention. In ordinary life they are not willing to look at a dirty and rotten homeless man. Facing death Brutus forces them to look right into his face. While he watches the dying woman he feels like an ordinary man fully accepted by society.
 
PATRICK a young Detective starts to hunt for Brutus. Patrick suspects his partner ARKADY a cynical man and misogynist to be the slasher. Patrick sets a trap. MILLA – Patrick’s girlfriend and a Detective too- volunteers as bait. Patrick promises Milla to protect her from Brutus but he desperately fails. Milla becomes the next victim of the killer. Patrick arrives too late at the crime scene although he does disturb the slasher. In order to escape in time Brutus spares the life of the bleeding Milla. However he loses his weapon. The Detective finds the knife but the killer has escaped. Patrick swears to avenge the attack. He realizes that he was wrong about Arkady. Convincing Milla to be a part of the trap deeply fills him with guilt and tortures his conscience. He wants the killer to be brought to justice and starts a crusade to hunt down Brutus.
 
IACUB is the managing director of the art gallery of his wife ANNE. Iacub depends on her money, yet despises her superiority. Anne is well aware of the power her money gives her over Iacub. She is toying with him and doesn’t care about his feelings.
 
Iacub’s heart solely belongs to HELEN. Helen loves Iacub but she is not longer willing to share her love. Helen forces Iacub into a divorce but Iacub resists. He neither wants to lose Helen‘s love nor Anne‘s money. Helen is in despair and decides to kill Anne. She buys a knife and kills Anne according to the broadly published pattern of Brutus.
 
Brutus pursues a blonde woman into the subway. He didn't manage to get a new knife yet. Brutus eyes are focused on the woman so he doesn't realize the gap between platform and train. Brutus falls down onto the tracks. A train hits Brutus, rolls over him. Brutus cries in agony struggling with death.
 
Patrick is unaware that Brutus has become an anonymous victim of a subway accident. He doesn't know either that Brutus is lying next door to Milla who still lies in a coma in the same hospital. Patrick passes Brutus and is unaware that Brutus is dying anonymous in the room next door.
 
Patrick realizes that Brutus will continue his killings since Brutus mind is obsessed of murdering blonde women. Patrick is convinced that Anne was Brutus latest victim. So he meets Iacub. Patrick wants to believe that Iacub matches the profile of Brutus. Patrick is determined to make Iacub pay for Milla who is still fighting for her life back in the clinic. Patrick wants to see Iacub put behind bars in order to rest his own guilt. Since Iacub has no alibi for the nights of the Brutus-killings he gets arrested.
 
Helen is in shock as she learns about Iacub’s arrest. Consequently the murder of Anne would have been in vain. She is forced to kill again to prove the innocence of Iacub. Helen struggles with herself and chooses a new victim by chance. Helen kills with the same knife once again. A blonde woman dies and Iacub regains his freedom.
 
Iacub draws the conclusion that Helen killed Anne. His love for Helen fades away as he is not capable to love a killer. Helen is in despair. She feels betrayed. Two women had to die by Helen’s knife to achieve Iacubs love and freedom. Suddenly everything Helen dreamt for is lost. Helen's mind and her heart are shattered. Helen runs Iacub over with her car killing him and herself in the car crash.
 
 
 
 
Synopsis:
GEORG ist ein Einzelgänger. Gesellschaftliche Anlässe sind ihm ein Gräuel. Seine Frau AVA leidet darunter, führt sie doch eine Ehe im Abseits. Georg füllt sein Leben durch seine Arbeit als selbstständiger Architekt aus. Er vergräbt sich in seinem Büro in seiner Villa.
 
Ava fühlt sich zunehmend isoliert. Sie fühlt sich in dem Anwesen wie im Gefängnis. Ava bricht aus der Isolation aus und betrügt Georg mit dessen Freund THOMAS. Thomas schenkt Ava die Aufmerksamkeit, die ihr der Workaholic Georg verweigert und die Ava so verzweifelt sucht.
 
Ava weiß nicht, dass Georg zufällig Zeuge ihres Seitensprungs war. Sie spürt eine Veränderung in Georg und beginnt zu ahnen, dass Georg die Wahrheit kennt.
 
Georg leidet und zieht sich in sich selbst zurück. Plötzlich verliert seine Arbeit an Bedeutung für ihn. Die lange vernachlässigte Ava bestimmt nun sein Denken und er erkennt, dass seine Ehe für ihn wichtiger ist, als seine Arbeit. Doch zwischen Georg und Ava steht ihre einmalige Untreue.
 
Georg zerfleischt sich, erträgt den Seitensprung seiner Frau nicht. Erst hält er mit seinem Wissen zurück, dann sucht er die Konfrontation mit Ava. Ava kann die bohrenden Fragen von Georg nicht beantworten. Sie sucht die Aussöhnung und eine Annäherung an Georg. Doch Ava muss erkennen, dass Georgs Denke nur um ihren Seitensprung kreist. Georg droht an der „Verletzung“ zu zerbrechen. Er wünscht sich nichts sehnlicher als einen Neuanfang. Doch der ist ihm unmöglich.
 
Im Verlust erkennt Georg, wie wichtig ihm Ava ist und wie wenig ihm dies bewusst war. Voller Verzweiflung treibt Georg die Ehe an den Abgrund und wird von Ava verlassen.
 
 
Synopsis:
Mecklenburg Vorpommern, ca. 1960: MARIECHEN lebt alleine mit ihrer Mutter EMMA in einem kleinen Dorf. Das 16-jährige Mädchen ist nicht begeistert, als die Mutter sie auf ein Internat der Polytechnischen Oberschule schickt. Mariechen hat überhaupt keine Lust zu lernen, doch Emma bleibt hart und Mariechen macht das Beste aus ihrer Situation. Wenn schon Schule, dann die Gelegenheit ergreifen und nach den Jungs gucken. Mariechen lässt die Augen schweifen und entdeckt EMMEL. Ein hübscher Kerl und der Schwarm aller Mädchen. Mariechen findet Emmel toll, denn der sieht nicht nur gut aus, er engagiert sich auch für Schwächere in der Klasse. Das wäre ein Freund für Mariechen, die von der großen Liebe träumt aber noch nichts von Liebe versteht. Doch Emmel bemerkt Mariechen nicht. Mariechen ist sich sicher, dass dies an ihrer kleinen Größe und ihrer flachen Oberweite liegt.
 
Ausdauer gehört zu Mariechens Tugenden, denn was sie sich in den Kopf setzt, das zieht sie durch. Mariechen versucht die Aufmerksamkeit von Emmel auf sich zu lenken - und scheitert. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr. Der Rektor HAMMERSCHMIDT wählt Mariechen und Emmel aus, an einem politischen Abend den Klassenfeind BRD zu diffamieren. Gemeinsam mit ihrem Schwarm recherchiert Mariechen Fakten für den politischen Abend. Allein mit Emmel, das ist Mariechens Chance, die sie unbedingt nutzen will. Mariechen versucht zu flirten, doch Emmel geht nicht darauf ein.
 
Mariechens direkte Art lassen Emmel ein wenig umdenken. Er wird neugierig auf die kleine Person, die bei Lehrern aneckt, die die Interessen der Schüler vertritt, die die DDR liebt, weil ihr das Land gefällt und die Nichts davon hält, Paraden abzuhalten, Fahnen zu schwenken und sich in der BRD einen Klassenfeind zu suchen. Emmel erkennt, was auch Rektor Hammerschmidt längst erkannt hat: Mariechen ist ein sonderbares Mädchen, ein interessantes Mädchen.
 
Mariechen überredet Emmel, ihr Tanzpartner auf einem Schulball zu sein. Ohne es eigentlich zu wollen, stimmt er zu und entdeckt seine Gefühle für sie. Es kommt, was sich Mariechen so sehnlich erhoffte: der erste Kuss. Doch wie küssen? Atmet man dabei? Hält man die Luft an? Wie kann man den Hustenreiz unterdrücken, der Mariechen beim Küssen überfällt? Husten und Küssen sind bei Mariechen Eins. Eine schrecklich-schöne Sache. Und mit dem Husten kommt die Liebe. Emmel spürt sie in sich, doch er versucht Mariechen auf Distanz zu halten. Für Emmel ist das keine Entscheidung des Herzens, sondern eine Entscheidung des Verstandes.
 
Emmel weiss, dass seine Eltern die Flucht aus der DDR planen. Er weiss, dass er keine Wahl hat und mit seinen Eltern mit muss. Emmel will Mariechen nicht zu sehr lieben, weil er weiss, dass er sie verlieren wird. Mariechen ahnt dies nicht. Sie glaubt an den Treueschwur, den sie Emmel als Lippenbekenntnis abgerungen hat. Vertrauen ist Mariechen sehr, sehr wichtig und Emmel wird dieses Vertrauen enttäuschen.
 
Auch Mariechens Mutter denkt über Flucht nach. Zwei ihrer Kinder leben im Westen und Emma wünscht sich nichts mehr, als eine Widerzusammenführung der Familie. Noch steht die Mauer nicht, noch ist eine Flucht möglich. Doch Mariechen hält nichts von Flucht. Warum aus einem Land weggehen, das schön ist?! Und da ist ja auch noch Emmel und der Treueschwur. Mariechen stemmt sich gegen den Wunsch der Mutter und setzt sich durch.
 
Mariechen erfährt von der gescheiterten Flucht von Emmel und seiner Familie. Der Rektor informiert die Schüler darüber und Mariechen mag nicht glauben, dass Emmel ihre Gefühle und ihr Vertrauen so verletzt hat. Mariechen leidet und zieht sich zurück. Sie sieht Emmel täglich im Unterricht, sieht wie auch er leidet, wie er sich von allen abkapselt und zum Außenseiter wird. Mariechen sucht eine Aussprache und erkennt, dass Emmel keine Wahl hatte, dass er Mariechen nicht informieren durfte, um die Flucht der Familie nicht zu gefährden, dass Emmel Mariechen liebt und den Schwur nur gebrochen hat, weil er sich als Junge nicht gegen den Vater durchsetzen konnte.
 
Mariechen und Emmel versöhnen sich, ihre Liebe ist stark, doch sie ist ohne Chance. Emmel wird aus dem Internat verwiesen. Ein Heim wartet auf ihn. Emmel fügt sich, doch Mariechen will nicht ohne ihn sein. Sie flieht aus dem Internat und folgt Emmel. Als die beiden sich wieder sehen, küssen sie sich. Es ist der erste Kuss, bei dem Mariechen nicht Husten muss. Für sie ist alles perfekt, doch Emmel bittet sie, sie solle zurück ins Internat gehen und nicht ihre Zukunft wegzuwerfen. Mariechen will nicht, sie sieht ihre Zukunft bei Emmel. Emmel entscheidet sich gegen sie. Er könne keine Verantwortung für Mariechen übernehmen, er sei doch nur ein Junge und ihre Liebe sei doch eher eine Liebelei, als eine die Zeit überdauernde Liebe. Weinend rennt Mariechen weg, lässt Emmel für immer zurück und geht wieder ins Internat. Sie ahnt nicht, dass Emmel gelogen hat und wie sehr er Mariechen liebt.
 
Dem Treueschwur entbunden, gibt es wenig, was Mariechen dem Wunsch ihrer Mutter nach Flucht entgegenzusetzen hat. Mariechen fragt sich, was es wert ist, in einem schönen Land zu leben, das alles getan hat, um ihrer Liebe zu Emmel keine Chance zu geben. Mariechen stimmt Emmas Wunsch nach Flucht zu. Ohne Gepäck, nur mit ihren Kleidern am Leib und als Tarnung für die Flucht Theaterkarten für Westberlin in der Hand, verlassen Mutter und Tochter mit dem Zug den Osten Deutschlands.
 
Die Familie ist wiedervereint, doch Mariechen fühlt sich in der Schule in Westdeutschland nicht wohl. Nylonstrümpfe und Hochfrisuren der anderen Mädchen stempeln sie zur Außenseiterin und als der neue Lehrer sie auffordert, über das Leben in der DDR zu berichten, erkennt Mariechen, dass sie das Land, das sie so sehr liebte diffamieren soll. Der Westen unterscheidet sich gar nicht sehr vom Osten. Mariechen verweigert sich und rennt aus der Klasse, sie rennt über den Schulgang und rennt einen Jungen über den Haufen. Beide stürzen. Der Junge hilft ihr auf und lächelt sie an. Es ist ein schönes Lächeln, ein Lächeln, wie Emmel es hatte. Mariechen ist hin und weg. Sie lächelt zurück…
 
Pitch:
Eine Ölförderplattform in der Nordesse. BROCKWELL leitet die Plattform, sein Körper wird tot im Meer entdeckt. KARIN tritt seine Nachfolge an, sie glaubt, sich ihrem Mentor Brockwell verpflichtet, will seine Arbeit fortführen und dies führt Karin in ein Dilemma, denn Karin und ihr Mann MICHAEL haben hart und erfolgreich an ihrer kriselnden Beziehungen gearbeitet, nun scheitert die Ehe an an dem zeitintensiven Job und den langen Trennungszeiten. 

Karin und Michael sind unglücklich über die Entwicklung. Michael sucht und findet einen Job auf der Ölförderplattform. Er will Karin nahe sein, will einen Neuanfang und sie überraschen. 

Die Überraschung misslingt, wird durch eine Gruppe von Terroristen überlagert, die die Plattform entert, die Crew gefangen nimmt und droht, die Plattform zu sprengen. 

Karin und Michael entkommen den Terroristen. Nun müssen sich die zerstrittenen Eheleute an Bord der Plattform als Team beweisen, um Mensch, Umwelt und Ölförderplattform zu retten. Gemeinsam treten sie den Terroristen und deren Anführer PETER DAVID entgegen.
Lilli Holle und die Weihnachts- Familie
Treatment mit Dialogszenen/
Family Entertainment
 
Autor:         Michael Mikolajczak
                  info@log-buch.eu
                    
Vorlage:      Lilli Holle und die Weihnachts-
                   Familie von Christamaria Fiedler,
                   Carlsen Verlag
Produzent:  gesucht!
 
Synopsis:
Die HOLLEs sind eine chaotische aber charmante Familie, in der immer etwas los ist. So auch jetzt. LILLI (7) will über die Weihnachtsferien in Urlaub fahren, doch PAPA (40) und MAMA (38) haben kein Geld für einen Sommer- UND Winterurlaub. Doch der Zufall kommt Lilli zu Hilfe. Sie findet ein Flugblatt, auf dem ein Wettbewerb im TV ausgeschrieben ist. Die Weihnachtsfamilie des Jahres soll ermitteln werden. Die siegreiche Familie bekommt als Siegespreis einen Urlaub auf der Weihnachtssterninsel geschenkt. Als Lilli über den Siegespreis liest, setzt sie all ihre Energie und ihren Ehrgeiz ein, um ihre Familie zur Teilnahme zu überreden. Lilli überzeugt die Familie mit der Unterstützung ihrer Schwester LAURA (14). Laura hofft, durch einen Sieg beim Wettbewerb, ihren heimlichen Schwarm HARRY (14) auf sich aufmerksam zu machen.  

Lillis Klassenkamerad WILLI WOLLE (7), wegen seines übergroßen Selbstvertrauens und seiner Leibesfülle auch BIG WILLI genannt, geht mit seiner Familie ebenfalls ins Rennen um den Titel. Willi hat den Ehrgeiz immer und überall der Beste zu sein und setzt auch diesmal alles daran zu gewinnen. 

So wundert es nicht, dass Willi und Lilli Konkurrenten werden. Die beiden Kinder und ihre Familien überzeugen im Wettbacken, im Weihnachtsbasteln und im Wettsingen und erreichen das Finale am vierten Advent. Bis dahin haben die beiden Finalisten die Aufgabe, sich ein Geschenk für die Bürger der Stadt auszudenken. Die Metzger-Familie WOLLE und insbesondere Willi machen sich gleich ans Werk und fertigen eine 20 Meter lange Wurst. Sie sind sich sicher, dass die Holles ihnen den Sieg nicht mehr streitig machen können. 

Lilli und ihre Familie sind geschockt, als sie vom originellen Geschenk der Wolles erfahren, denn eine 20 Meter Wurst ist nicht zu toppen. Was tun?! Lilli denkt nach und ist sich sicher, dass das schönste Weihnachtsgeschenk, das ihre Familie der Stadt überreichen könnte, Schnee sei, denn schließlich hat es seit Jahren nicht mehr an Weihnachten geschneit. Doch wie kann Lilli mit Frau Holle Kontakt aufnehmen? Lilli mag den Eltern und der großen Schwester nicht glauben, dass Frau Holle nur im Märchen existiert.

In der Vorfreude des Sieges erfährt Willi von seinen Eltern, dass die Urlaubsreise, die die Siegerfamilie in den Weihnachtsferien antreten wird, zu einer Insel geht, auf der kein Schnee liegt sondern immer die Sonne scheint. Willi ist geschockt, will er doch Weihnachten und die Ferien unbedingt im Schnee verbringen. Willi springt über seinen eigenen Schatten und will nun unbedingt "nur noch" Zweiter im Finale werden. Denn eins weiss Willi ganz genau. Weihnachten will er nicht auf einer sonnigen Insel verbringen. Willi fasst einen Entschluß und verbündet sich mit Lilli. Nur wenn es den beiden Kindern gemeinsam gelingt, Lillis Familie zum Sieg zu verhelfen, kann Willi in den Ferien zu seiner Oma ins verschneite Gebirge fahren und die Insel bleibt ihm erspart. Lilli hingegen ist happy, dass Willi ihr hilft, denn Lilli würde so gerne Weihnachten und die Ferien auf einer sonnig-warmen Insel verbringen.

Lilli hat die zündende Idee, wie sie Frau Holle erreichen kann. Sie drückt die Sterntaste auf dem Telefon, die sich direkt unter der Ziffer Sieben befindet und prompt nimmt am anderen Ende der Leitung FRAU HOLLE ab. Frau Holle hat Husten. Sie sagt, die chronische Erkältung sei der Grund, warum sie die Betten nicht mehr so schütteln könne wie früher. Nun wird Lilli klar, warum seit Jahren an Weihnachten kein Schnee mehr fällt.

Lilli und Willi schreiten zu Tat. Sie besorgen einen Hustensaft für Frau Holle und steigen in den Brunnen der Stadt, wie dies einst im Märchen auch die Goldmarie getan hat, um Frau Holle aufzusuchen. Und wie im Märchen, so haben Lilli und Willi im wahren Leben Erfolg. Kaum sind sie in den Brunnen gestiegen, befinden sie sich im Märchenland von Frau Holle und lernen die alte Dame kennen. 

Die beiden Kinder gewinnen das Vertrauen und die Freundschaft von Frau Holle. Während der Hustensaft Frau Holle gesund werden lässt, schütteln Lilli und Willi ihre Betten. Dicke Schneeflocken fallen aus den Bettdecken heraus, doch nicht auf die Erde, sondern in eine riesige Schubkarre, wo der Schnee gelagert wird. Denn der Schnee darf erst auf die Erde geschickt werden, wenn Lilli im Finale des Weihnachtswettbewerbs das Kommando gibt. Nur dann wird die Jury und das Publikum Lilli glauben, dass sie bei Frau Holle war und nur dann ist die Wurst von Wolles zu toppen. 

Lilli und Willi kehren auf die Erde zurück und das Finale um den Titel der Weihnachtsfamilie beginnt. Unter tosendem Applaus des Publikums präsentieren die Wolles die riesige Wurst. Dann sind die Holles an der Reihe. Vor laufenden Kameras ruft Lilli Frau Holle an und die alte Dame lässt den Schnee zur Erde rieseln. Das Publikum ist begeistert und die Jury spricht den Holles den Sieg zu. 

Lilli triumphiert. Sie darf als Siegerin in Urlaub fliegen. Auch Willi ist happy, denn er muss nicht über Weihnachten auf eine Insel auf der kein Schnee liegt. Und selbst Laura ist glücklich, denn ihr Plan, die Aufmerksamkeit von Harry zu erwecken ging auf. Laura und Harry werden ein Paar, während Lilli und Willi, seit ihrem gemeinsamen Abenteuer, die dicksten Freunde sind.
Leseprobe:
Reporter Paul befragt im TV Bürger, was sie sich zu Weihnachten wünschen? "Ich hab schon alles, aber Schnee das wär' was!", sagt ein Geschäftsmann. "Jede Menge Schnee, sonst brauche ich das Snowboard nicht, dass mir der Weihnachtsmann bringt." Auch eine alte Frau wünscht sich Schnee, weil sie das an früher erinnert, als sie noch jung war und es immer weiße Weihnachten gab. Ein kleiner Junge würde gerne einen großen Schneemann bauen und wünscht sich Schnee vom Weihnachtsmann, denn die Geschenke bekommt er von seinen Eltern, so verkündet der Bub altklug. Reporter Paul zieht ein Fazit: "Es sieht so aus, als ob sich alle 25 000 Einwohner der Stadt Schnee wünschen würden." Lilli findet das eine tolle Idee. "Lasst uns doch Kissen schenken, aus denen jeder Schnee heraus schütteln kann. Wie bei Frau Holle." Mama Papa und Laura lachen. Lilli sei wohl ihr Theaterstück zu Kopf gestiegen. Lilli schmollt und geht ins Bett.
 
Lilli liegt im Bett und schläft. Im Traum sieht sie auf einen Kalender. Es ist der 24. 12., Weihnachten ist da. Lilli sieht aus dem Fenster. Sie sieht Kinder mit Schlitten, Ski und Snowboards, die in den Himmel rufen und sich Schnee wünschen. Plötzlich hört Lilli ein Telefon klingeln und sieht plötzlich ein Telefon mitten auf ihrem Bett stehen. Lilli nimmt ab und lauscht in den Hörer "Frau Holle? Sind sie das?" hören wir Lilli sagen. "Nein deine Lehrerin. Wie kannst du jetzt nur schlafen Lilli. Die Vorstellung beginnt in 10 Minuten." Lilli erwacht und sieht ihre Theaterlehrerin an. Lilli ist schlagartig wach. Sie sieht die Kulisse auf der Bühne. Nachdenklich betrachtet Lilli die Schneesterne aus Pappe. "Wünschen sie sich auch Schnee zu Weihnachten?" fragt Lilli ihre Lehrerin. "Natürlich, aber jetzt zieh dich um, Lilli Holle!"
 
Eltern füllen den Saal und sehen ihren Kindern bei der Frau Holle Aufführung zu. Willi steht als Apfelbaum auf der Bühne. Er stottert, dann schweigt er. Big Willi hat seinen Text vergessen. Lilli steht im Frau Holle Kostüm neben Willi und flüstert ihm seinen Text vor. "Schüttelt mich! Schüttelt mich!" flüstert Lilli. "Schüttelt mich! Schüttelt mich!" spricht Willi laut nach. Der Vorhang fällt und das Publikum applaudiert.
 
 
INT    KULISSE                            TAG
 
Lilli sitzt nach der Aufführung in der Kulisse und sieht grübelnd auf die Schneesterne.
 
Willi stolpert auf die Bühne, setzt sich neben Lilli und reißt sie aus ihren Gedanken.
 
    WILLI
    Danke für die Hilfe.
 
Lilli sieht erstaunt zu Willi. Ist das wirklich Big Willi, der sich hier bedankt, so fragt sie sich.
 
    WILLI
    Freunde?
 
Lilli grinst Willi an.
 
    LILLI
    Freunde.
 
Sie geben sich High Five, klatschen ihre Hände ab.
 
    WILLI
Wir machen übrigens eine zwanzig Meter lange Festtagswurst.
 
LILLI
Was?
 
WILLI
Ne Wurst für die Stadt. Jeder kriegt ein Stück.
 
LILLI
Gibt's ja gar nicht.
 
WILLI
Gibt es doch! Mein Vater und der Geselle arbeiten daran. Jeder im Saal soll ein Stück abkriegen.
 
LILLI
Habt ihr auch Senf?
 
WILLI
Fünf Eimer voll.
 
LILLI enttäuscht
Toll.
 
Warum verrätst du mir das?
 
Big Willi zuckt  die Schultern.
 
WILLI
Ach, nur so.
 
LILLI
Nur so? Das glaub ich nicht.
 
Du sagst mir das nur, weil wir mit so 'ner langen Wurst nicht mithalten können. Stimmt's?
 
Willi schweigt und sieht zu Boden. Einen Augenblick herrscht Stille.
 
        LILLI
        Damit werdet ihr bestimmt zur    
        Weihnachtsfamilie    gewählt.
 
Willi nickt traurig.
 
    WILLI
          Ich will aber nicht. Ich will nicht auf ne
          Weihnachtsinsel wo kein Schnee ist.
          Ich will Weihnachten bei meiner Oma im Gebirge        
         verbringen. Da ist an Weihnachten immer Schnee.
          Immer.
 
    LILLI
    Du willst gar nicht mit deinen Eltern
          auf die Insel fliegen?
 
Big Willi nickt stumm.
 
    LILLI
    Dann fahr doch einfach zu deiner Oma.
 
    WILLI
Das geht nicht. In unserer Familie wird immer alles gemeinsam gemacht.
 
Big Willi sieht Lilli verzweifelt an.
 
    WILLI leise
    Ich habe gehofft ihr hättet die bessere Idee.
 
Lilli sieht Will an.
 
    LILLI leise
    Wir haben überhaupt noch keine Idee.
 
    Zumindest keine Gescheite.
 
Big Will grinst.
 
    WILLI
    Wie wär's mit einer 21 Meter langen Wurst?
          Mein Vater würde platzen vor Wut.
 
    LILLI
    Aber mein Papa ist kein Fleischer.
 
    WILLI
    Ach ja, stimmt.
 
Verwirrt kratzt sich Willi am Kopf.
 
    WILLI
          Dann müsst ihr euch eben was Besseres einfallen
          lassen. Etwas das noch besser ist als eine 21
          Meter lange Wurst.
 
    LILLI
    Aber was?
 
Will zuckt mit den Schultern.
 
    LILLI
    Eben.
 
Lilli steht auf.
 
    LILLI
    Ich muss los.
 
    Bei deiner Oma ist es sicher sehr schön.
 
    WILLI
Das kannst du glauben. Die
Berge sind so hoch, dass du
keinen Himmel mehr siehst.
 
Fehlt nur noch Pulverschnee.
 
Lilli sieht zu Willi. Dann wandert ihr Blick zu der Schneestern-Dekoration. Nachdenklich ruht Lillis Blick auf dem Schneestern.
 
 
 
Die Spinne
 
Drehbuch/Thriller
 
Autor:         Michael Mikolajczak
                  info@log-buch.eu
                    
Produzent:  gesucht!
 
Leseprobe:
140    Innen    Gefängnis        Tag
 
Aufblende Schwarz.
 
Jonas öffnet die Augen. Er starrt an die Decke, sieht Schmauchspuren eines Brandes. Er setzt sich auf, sieht die schwere Eisentür, fühlt die Asche der verbrannten Fotos auf dem Boden.
 
Jonas hat keine Hosen an. Um die Knöchel seiner Beine befindet sich eine Handschelle. Sie ist pink und mit Plüsch besetzt.
 
    JONAS
    Schlampe! Du verdammte Schlampe!
 
Die schwere Metalltür öffnet sich.
 
Jana betritt den Raum. Sie ist geduscht, trägt ein frisches Hemd und eine frische Hose von Jonas.
 
In der Hand hält Jana den Schraubenschlüssel.
 
    JANA
Jonas, Jonas, Jonas.
Was für eine primitive Sprache.
 
Jana schlägt Jonas den Schraubenschlüssel ins Gesicht. Blut spritzt, ein Zahn fällt zu Boden.
 
Jonas schreit vor Schmerz. Er sieht zu Jana, die drohend über ihm steht. Jonas robbt vor ihr zurück.
 
Ein paar Handschellen in Pink und Plüsch fallen auf seine Brust.
 
    JANA
    Anziehen.
 
Blut klebt am Schraubenschlüssel.  
 
Jonas legt die Handschellen an. Wir hören sie klicken.
 
Jana wirft ihm zwei Schlüssel zu.
 
    JANA
    Schlucken.
 
Jonas schluckt die Schlüssel.
 
Angstvoll starrt er Jana an.
 
Jana verlässt das Gefängnis. Die Tür schließt sich hinter ihr.
 
Jonas starrt auf die Tür. Er wartet einige Sekunden, dann steckt er sich den Finger in den Hals. Jonas würgt und erbricht sich.
 
Mit den Fingern tastet er im Erbrochenen herum. Er findet die Schlüssel, greift sie, steckt den Ersten in das Schloss der Handschelle.
 
Der Schlüssel passt nicht. Jonas greift den zweiten, steckt ihn ins Schloss. Auch dieser Schlüssel passt nicht.
 
Hektisch versucht Jonas die Fußfesseln zu lösen. Auch dort passt keiner der Schlüssel.
 
Wütend wirft Jonas die Schlüssel gegen die Eisentür.
 
Die Essensluke öffnet sich.
 
Auf einem Tablett befindet sich ein Teller mit einer Abdeckhaube.
 
Jonas robbt zum Tablett. Er hebt die Haube ab. Ein Plastikteller mit zwei Croissants und zwei Schokocroissants befindet sich darunter. Ein jedes Croissant ist angebissen.
 
 
 
141    Innen    Gefängnis     Nacht
 
Es ist stockdunkel in dem Raum. Nur Jonas Schnarchen ist zu hören.
 
Das Licht geht an, grell blendet es uns.
 
Jonas erwacht. Jana steht vor ihm. Sie hat den Schraubenschlüssel bei sich. Der Anblick weckt Jonas Angst.
 
Er versucht weg zu robben. Stumm beobachtet Jana seine Bemühungen. Mit einem Schritt holt sie ihn ein.
 
Jana packt Jonas Bein, hebt es an, dreht es und rollt ihn auf den Rücken.
 
Jonas starrt sie in Panik an.
 
Jana bückt sich. Sie öffnet Jonas Hose. Langsam zieht sie ihm die Hosen aus.
 
Jana drückt Jonas den Schraubenschlüssel an die Kehle. Jonas hört auf sich zu winden.
 
Mit einem Nassrasierer beginnt Jana Jonas Beine zu rasieren. Sie schält die dichte Wolle von den Schienbeinen. Jana schneidet Jonas. Das glatt rasierte Bein beginnt zu bluten.
 
Jana führt die Klinge weiter, schabt Körperhaar von den Innenseiten der Oberschenkel.
 
Die Klinge nähert sich Jonas Geschlecht. Seine Unterhose beginnt sich zu beulen. Jonas bekommt eine Erektion.
 
Jana stoppt.
 
Jonas grinst sie an.
 
Jana erhebt sich. Sie verlässt den Raum. Ihre Demütigung ist gescheitert. Schlimmer noch, nun ist es Jonas, der sie demütigt.
 
    JONAS
Libbi! Komm zier dich nicht. Der kleine Jonas wartet auf dich!
 
Jonas lacht.
 
Die Eisentür schließt sich.
 
 
 
142    Innen    Korridor        Nacht
 
Jonas Lachen reißt nicht ab.
 
Jana steht mit dem Rücken zur Tür.
 
    JONAS off
Ich habe dich vor dem Auto gerochen. Gestunken hast du! Gestunken!
 
Wütend wirft Jana den Schraubenschlüssel gegen die Wand.
 
 
 
143    Innen    Wohnzimmer Jonas        Nacht
 
Jana sieht sich in der Wohnung um. Sie steht vor einem Bücherregal, es befinden sich hunderte Kochbücher darin. Jana schreitet die Reihe ab.
 
Jana entdeckt alte Kinderbücher. Sie greift eines heraus, blättert es durch. Es ist Buch für Mädchen. Jana sieht das Lachen des gezeichneten Mädchens. Es lacht auf jeder Seite des Buchs. Jana stellt das Buch zurück.
 
Jana bleibt wie angewurzelt stehen. Sie starrt auf den Rücken eines Fotoalbums. Jana erkennt das Album, sie hat es aufgeschlagen gesehen. Sie zittert leicht, als sie danach greift.
 
Jana setzt sich vor das Regal. Sie atmet tief ein, dann öffnet sie das Album.
 
Eine blonde Frau sieht Jana entgegen. Jana blättert weiter. Erneut eine blonde Frau.
 
Auf jeder weiteren Seite befindet sich eine blonde Frau. Jana blättert, bis wir die Frau aus dem Eröffnungsbild erkennen, die Frau, die Jonas überfahren hat. Jana blättert weiter.
 
Ihr eigenes Abbild sieht ihr entgegen.
 
Jana schlägt abrupt das Album zu. Sie beginnt zu hyperventilieren. Keuchend kauert Jana am Boden. Sie schlägt die Hände vor den Mund, atmet in die Hände.
 
Langsam findet Jana die Kontrolle über Körper und Geist wieder.
 
Jana greift erneut nach dem Album, öffnet es und sieht ihr Bild an.
 
    JANA
    Dreiundzwanzig.
 
Janas Blick löst sich von ihrem Bild und wandert zum Telefon.
 
Wie in Trance erhebt sich Jana und geht zum Telefon. Sie ist im Begriff den Hörer zu greifen.
 
Das Telefon beginnt zu läuten.
 
Jana erschrickt.
 
Jana starrt das Telefon an.
 
Jana verlässt den Raum.
 
 
 
144    Innen    Gefängnis        Nacht
 
Jana reißt die Tür auf.
 
Jonas sieht erschrocken auf.
 
Jana rennt auf Jonas zu, schlägt ihm den Schraubenschlüssel zwischen die Beine.
 
Jonas brüllt wie am Spieß.
 
    JANA
Komm kleiner Jonas. Zeig deiner Libbi, was du drauf hast.
 
Jana starrt auf Jonas nieder.
 
    JANA
Was ist du Maulheld? Was ist jetzt?
 
Jonas wimmert vor Angst und Schmerz.
 
Mit dem Schraubenschlüssel berührt sie fast zärtlich sein verhülltes Geschlecht.
 
JANA
Kindergröße.
 
Jana zupft mit dem Schraubstock ein wenig an Jonas Unterhose. Sie zieht sie ein kleines Stück herunter.
 
JANA
Wie erbärmlich. Du enttäuschst mich Jonas.
 
Jonas versucht mit gefesselten Händen sein Geschlecht zu schützen.
 
JANA
Hast du sie deshalb alle getötet?
 
Jana übt sanften Druck auf sein Geschlecht aus.
 
    JANA
    Sag es mir.
 
Jonas schüttelt den Kopf.
 
    JANA    
    Warum dann?
 
Jonas starrt Jana an. Seine Angst weicht und wird durch Hass ersetzt.
 
Mit einem Ruck richtet sich Jonas auf. Mit Absicht und voller Wucht schlägt er seinen Kopf gegen die Wand.
 
Jana weicht erschrocken zurück. Sie sieht, wie Jonas bewusstlos zusammenbricht.
 
Jana wendet sich ab. Langsam und ruhig verlässt sie den Raum.
 
 
Pitch:
„Die Spinne“ ist eine fiktionale Geschichte, die sich nahe dem Fall der Natascha Kampusch bewegt, die von Wolfgang Priklopil in einem Kerker in Wien acht Jahre lang gefangen gehalten wurde. Wirklichkeit und Kunst imitieren einander.

„Die Spinne“ erzählt über Jonas, der die junge Jana als Mieterin findet, sie heimlich in ihrer Wohnung beobachtet, bis er von ihr entlarvt wird. Es kommt zum Kampf, den Jana nicht gewinnen kann und so versucht sie vor Joans zu fliehen, scheitert und Jonas verschleppt sie aus ihrer Mietwohnung in ein Verließ, das uneinsichtig und verborgen im Haus existiert. Jana wird Jonas Gefangene und sie muss feststellen, dass sie nicht die erste Frau in Jonas Verlies ist. 

Jana gibt nicht auf. Es gelingt ihr, Jonas zu überlisten und zu fliehen, doch Jonas verfolgt sie in seinem Wagen, stellt und überwältigt sie, um sie zurück in ihr Verließ zu bringen. Jana setzt alles auf eine Karte, reißt das Steuer rum, der Wagen kommt von der Straße ab, doch die Flucht misslingt.

Mit einer Handschelle fesselt Jonas Jana im Auto, sie tauscht ein Gefängnis gegen das andere und ein neues Katz und Maus Spiel beginnt. Joans spielt seine Macht aus, lässt Jana allein, im Wissen, dass sie sich nicht befreien kann. Jonas irrt, er unterschätzt Janas Einfallsreichtum und Leidens-bereitschaft. Als er zurückkommt, ist sie frei und schlägt Jonas nieder. 

Jana schleppt Jonas in das Verlies seines Hauses, um dort Rache zu nehmen. Ein einfacher Plan, der sich als kompliziert erweist, denn auch Jonas ist ein Kämpfer, der niemals aufgibt. 

"Die Spinne" ist eine spannende und wendungsreiche Geschichte mit über-schaubarem Budget für den internationalen Markt.